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Luftreinheit: Deutschland am Dreckpranger

Nach einem Krisengespräch über Luftreinheit hat die EU-Kommission die von Deutschland und anderen Regierungen versprochenen Maßnahmen als nicht ausreichend bezeichnet.
Stuttgart gehört zu den Städten mit häufigem Feinstaubalarm.Archivfoto: dpa Foto: Sina Schuldt (dpa) Stuttgart gehört zu den Städten mit häufigem Feinstaubalarm.Archivfoto: dpa
Brüssel. 

EU-Kommissar Vella hatte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Vertreter aus acht weiteren EU-Ländern wegen langjähriger Überschreitung von Schadstoffwerten in Städten einbestellt. Neben Deutschland sind Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, Rumänien, Ungarn, Tschechien und die Slowakei betroffen.

Umweltministerium verspricht bessere Luft bis 2020

Vella bekräftigte seine Absicht, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einzureichen, wenn die Maßnahmen nicht ausreichten. Bis nächste Woche könnten die Mitgliedsstaaten ihre Zusagen noch vervollständigen. Nach Angaben der EU-Kommission sterben in Europa rund 400 000 Menschen im Jahr vorzeitig wegen Luftverschmutzung.

Die Debatte um umstrittene Abgastests an Affen hat bei Volkswagen zu einer ersten personellen Konsequenz geführt. Der Generalbevollmächtigte Thomas Steg wurde beurlaubt, teilte VW gestern mit. Der Vorstand habe das entsprechende Angebot des Managers angenommen.

Steg werde bis zur Aufklärung der Vorgänge von seinen Aufgaben entbunden. „Wir sind dabei, die Arbeit der 2017 aufgelösten EUGT genau zu untersuchen und alle nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen“, sagte Konzernchef Müller. „Herr Steg hat erklärt, die volle Verantwortung zu übernehmen. Dies respektiere ich.“ Die EUGT hatte als Lobbyorganisation die Affen-Versuche in Auftrag gegeben. dpa
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