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Dutzende Tote bei Luftangriffen im Nordwesten Syriens

Kampfflugzeuge bombardieren ein Dorf in der syrischen Provinz Idlib und töten zahlreiche Menschen, darunter auch Kinder. Die Region ist eine der letzten, die noch von Aufständischen kontrolliert wird.
Bombardiertes Krankenhaus in Idlib. Die gleichnamige Provinz Idlib ist eines der letzten Gebiete Syriens, das noch von islamistischen Aufständischen kontrolliert wird. Foto: Sam Taylor/MSF/Archiv Bombardiertes Krankenhaus in Idlib. Die gleichnamige Provinz Idlib ist eines der letzten Gebiete Syriens, das noch von islamistischen Aufständischen kontrolliert wird.
Damaskus. 

Bei Luftangriffen auf ein von islamistischen Aufständischen kontrolliertes Dorf im Nordwesten Syriens sind mindestens 28 Menschen getötet worden, darunter auch acht Kinder.

Mehr als 50 weitere Menschen seien bei der Bombardierung des Dorfes Sardana in der Provinz Idlib verletzt worden, berichtete die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Demnach führten vermutlich russische Kampfflugzeuge die Angriffe am Donnerstagabend aus.

Rettungskräfte der Organisation Weißhelme sagten, die Angriffe hätten auf einen Markt in der Nähe einer Moschee abgezielt. Der Chef der Bobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, sprach von einem „Massaker”.

Die Provinz Idlib ist eines der letzten Gebiete Syriens, das noch von islamistischen Aufständischen kontrolliert wird. Seit 2011 sind nach UN-Angaben in dem Bürgerkrieg mehr als 400 000 Menschen getötet worden, Millionen sind im In- und Ausland auf der Flucht. Russland ist neben dem Iran die militärische Schutzmacht des Präsidenten Baschar al-Assad und hat durch das Eingreifen vor zweieinhalb Jahren seinen Sturz verhindert.

Laut der Nachrichtenagentur Abaa, dem Sprachrohr des radikalislamischen Rebellenbündnisses Haiat Tahrir al-Scham (HTS), kamen bei den Luftangriffen mindestens 30 Menschen ums Leben. Mehr als 100 seien verletzt worden.

(dpa)
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