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EKD-Ratsvorsitzender fordert höheren Mindestlohn

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, beklagt, dass Millionen Arbeitnehmer nichts ansparen könnten.
Eigentlich ist ihm nicht zum Lächeln zumute: „Im reichen Deutschland wird von ganz vielen Menschen für unter zehn Euro die Stunde gearbeitet”, sagt Heinrich Bedford-Strohm. Foto: Monika Skolimowska Eigentlich ist ihm nicht zum Lächeln zumute: „Im reichen Deutschland wird von ganz vielen Menschen für unter zehn Euro die Stunde gearbeitet”, sagt Heinrich Bedford-Strohm. Foto: Monika Skolimowska
Berlin. 

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat eine wachsende soziale Ungleichheit angeprangert.

Die Kirche mische sich parteipolitisch nicht ein, „aber in dieser einen Frage sind wir hochpolitisch: Das Thema soziale Gerechtigkeit muss im Bundestagswahlkampf eine zentrale Rolle spielen”. Deutschland habe im europäischen Vergleich zu viele Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten. „Unserem Land geht es nicht so gut, wie oft pauschal behauptet wird”, sagte Bedford-Strohm den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Er beklagte, dass Millionen Arbeitnehmer nichts ansparen könnten. „Im reichen Deutschland wird von ganz vielen Menschen für unter zehn Euro die Stunde gearbeitet”, sagte er weiter. Jeder dritte Job im Osten und jeder fünfte Job im Westen sei davon betroffen.

Derzeit gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,84 Euro je Stunde. „Der Mindestlohn müsste höher sein”, sagte bayerische Landesbischof. Aber er hüte sich davor, „einen bestimmten Betrag quasi mit bischöflichem Segen zu versehen”.

(dpa)
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