EU-Kommission fährt nicht zur EM

Der Druck auf die Ukraine im Fall Timoschenko wird immer massiver. Nun setzen sämtliche Mitglieder der EU-Kommission ein deutliches Signal: Sie wollen den EM-Spielen fernbleiben.
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Brüssel. 

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und die anderen 26 Mitglieder der EU-Kommission werden aus Protest gegen die Behandlung der Oppositionsführerin Julia Timoschenko den Spielen der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine fernbleiben.

Dies teilte ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit.

Barroso habe im Kreis der EU-Kommissare erläutert, warum er nicht in die Ukraine reisen werde. In der Aussprache sei «deutlich geworden, dass dies eine Position ist, die alle angesichts der Behandlung von Frau Timoschenko teilen».

Der Sprecher sagte, es handele sich nicht um einen Boykott, sondern um ein Signal, «dass man nicht zufrieden ist mit der Art und Weise, wie mit Julia Timoschenko umgegangen wird». In der Kommission sei unstrittig, «dass es nicht angemessen ist, sich ein Spiel in der Ukraine anzuschauen, solange diese Bedenken bestehen».

Anfang der Woche hatten Barroso und EU-Justizkommissarin Viviane Reding bereits mitgeteilt, nicht in die Ukraine zu reisen.



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