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Groko: +++Eil+++ SPD-Spitze empfiehlt Koalitionsverhandlungen mit Union

Nach einer Marathonsitzung bis in die frühen Morgenstunden werden die Gespräche zwischen SPD, CDU und CSU konkreter und eine Fortsetzung der Großen Koalition immer wahrscheinlicher. Einige kontrovese Punkte sind geklärt. Zum Beispiel das Thema Familiennachzug.
ARCHIV - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt dem SPD-Vorsitzenden Martin Schulz am 24.09.2017 in Berlin vor einer Fernsehrunde der Parteivorsitzenden nach der Bundestagswahl die Hand. SPD-Chef Schulz ist vom kategorischen Nein zu einer großen Koalition abgerückt und will die Entscheidung über jedwede Regierungsbeteiligung den Parteimitgliedern überlassen. Foto: Gero Breloer/POOL AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Gero Breloer (POOL AP) ARCHIV - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt dem SPD-Vorsitzenden Martin Schulz am 24.09.2017 in Berlin vor einer Fernsehrunde der Parteivorsitzenden nach der Bundestagswahl die Hand. SPD-Chef Schulz ist vom kategorischen Nein zu einer großen Koalition abgerückt und will die Entscheidung über jedwede Regierungsbeteiligung den Parteimitgliedern überlassen. Foto: Gero Breloer/POOL AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Berlin. 

Die SPD-Spitze empfiehlt Koalitionsverhandlungen mit der Union. «Ich glaube, dass wir hervorragende Ergebnisse erzielt haben», sagte SPD-Chef Martin Schulz nach über 24-stündigen Sondierungen. Ein SPD-Parteitag muss übernächsten Sonntag über die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen entscheiden.

Über einige, kontrovers diskutierte Punkte habe man sich einigen können, heißt es aus Berlin. So haben sich die Spitzen von Union und SPD bei ihren Sondierungen darauf verständigt, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus sehr eng zu begrenzen. Er soll zunächst weiter ausgesetzt bleiben, bis eine Neuregelung gefunden ist, und dann auf 1000 Menschen pro Monat begrenzt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Verhandlungskreisen erfuhr.

Auch haben sich die Spitzen von Union und SPD bei ihren Sondierungen auf eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt. Demnach sollen die Beiträge wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden.

(dpa)

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