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US-Präsident: Ein Jahr nach Wahl: Schlechteste Umfragewerte für Trump

Die Umfragewerte für den US-Präsidenten sind die schlechtesten in seiner Amtszeit. Und auch im Vergleich zu anderen Präsidenten sehen Trumps Zustimmungswerte zu diesem Zeitpunkt nicht gut aus.
Nur noch 35 Prozent der Amerikaner bescheinigen Trump, dass er viel oder einen guten Teil erreicht habe, so eine „Washington Post”/ABC News-Umfrage. Foto: Evan Vucci Nur noch 35 Prozent der Amerikaner bescheinigen Trump, dass er viel oder einen guten Teil erreicht habe, so eine „Washington Post”/ABC News-Umfrage.
Washington. 

Fast ein Jahr nach der Wahl sind 59 Prozent der Amerikaner mit Präsident Donald Trump unzufrieden. 50 Prozent geben ihm sogar eine „sehr” schlechte Note, und nur 37 Prozent stimmen seiner Amtsführung zu, wie aus einer jüngsten „Washington Post”/ABC News-Umfrage hervorgeht.

Demnach handelt es sich um die bisher schlechtesten Werte in seiner Präsidentschaft und insgesamt die negativsten für einen Präsidenten zu diesem Zeitpunkt in den 70 Jahren, seit es derartige Umfragen gibt.

Wie die „Washington Post” auflistet, ist Trump mit minus 22 Punkten in seinen Zustimmungswerten der einzige Präsident mit einer Negativ-Bilanz. Sein Vorgänger Barack Obama brachte es demgegenüber auf plus 17 und George W. Bush - im Gefolge der Anschläge vom 11. September 2001 - sogar auf plus 80. Am schlechtesten nach Trump schnitt demnach Bill Clinton im November 1993 ab, aber auch er kam immerhin auf plus 11 Punkte.

Der jüngsten Umfrage zufolge bescheinigen derzeit nur noch 35 Prozent Trump, dass er viel oder einen guten Teil erreicht habe, während es 100 Tage nach seinem Amtsantritt Ende Januar 42 Prozent gewesen seien. Die Zahl derer, die finden, dass er nicht viel oder wenig bis gar nichts geschafft habe, sei von 56 Prozent im Frühjahr auf jetzt 65 Prozent gestiegen. Befragt wurden 1005 Erwachsene zwischen dem 29. Oktober und 1. November.

(dpa)
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