Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Endgültig offiziell: Trump hat Präsidentschaftswahl gewonnen

Es war der letzte Schritt und eigentlich nur eine Formsache: Der Kongress bestätigt den Wahlsieg Trumps. Aber nicht alles läuft reibungslos.
Trump wird am 20. Januar zum 45. Präsidenten der USA vereidigt werden. Foto: Evan Vucci Trump wird am 20. Januar zum 45. Präsidenten der USA vereidigt werden. Foto: Evan Vucci
Washington. 

Knapp zwei Monate nach der Präsidentschaftswahl in den USA hat der Kongress den Sieg des Republikaners Donald Trump offiziell bestätigt.

In einer gemeinsamen Sitzung beider Kammern in Washington gab der Präsident des Senats, Joe Biden, am Freitag bekannt, dass Trump 304 Wahlleute auf sich vereinigen konnte. Für die Demokratin Hillary Clinton stimmten 227 Wahlleute. Zudem gab es sieben Stimmen für andere Kandidaten.

Die von der Verfassung vorgeschriebene Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus ist eine rein formale Prozedur. Es kam kurzzeitig zu Tumulten, als mehrere demokratische Abgeordnete versuchten, gegen die Ergebnisse einzelner Bundesstaaten Widerspruch einzulegen. Biden gab dem jedoch nicht statt, weil die notwendige Unterschrift eines Senators fehlte. Als Vizepräsident der Regierung ist er zugleich Präsident des Senats.

Der 70-jährige Unternehmer Trump hatte die Präsidentschaftswahl am 8. November überraschend gegen Clinton gewonnen, die zuvor die Favoritin war. Am 19. Dezember votierte dann das Gremium der Wahlleute mit klarer Mehrheit für Trump.

In den USA wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt. Die Wähler bestimmen in ihren Bundesstaaten die insgesamt 538 Wahlleute. Jeder Staat ist in etwa entsprechend seiner Bevölkerungszahl in der Versammlung repräsentiert. In den meisten Staaten gilt das Mehrheitswahlrecht, nach dem „Winner Takes All”-Prinzip. Deshalb gewinnt am Ende der Bewerber, der die meisten Wahlleute auf sich vereint, und nicht zwangsläufig derjenige, der die meisten Stimmen erhält. Bei der Gesamtzahl aller Stimmen lag Trump fast 2,9 Millionen hinter Clinton.

Der Republikaner wird am 20. Januar im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Washington zum 45. Präsidenten der USA vereidigt werden.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse