Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

FDP und Grüne für Untersuchungsausschuss zum Fall Amri

Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz spricht von einer „Salamitaktik der Verantwortlichen” im Fall Anis Amri. Foto: Bernd von Jutrczenka Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz spricht von einer „Salamitaktik der Verantwortlichen” im Fall Anis Amri.
Berlin. 

Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt haben FDP und Grüne einen Untersuchungsausschuss im Bundestag gefordert, um die Versäumnisse der Behörden im Umgang mit dem Attentäter Anis Amri aufzuarbeiten.

Sie bezogen sich damit auf einen offenen Brief, den die Familien der zwölf Todesopfer an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschickt hatten.

„Der offene Brief der Angehörigen an Kanzlerin Merkel macht überdeutlich, dass auch fast ein Jahr nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz viele Fragen offen und Probleme ungelöst sind”, sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki der „Welt” (Online Sonntag/Print Montag). Deutschlands Sicherheitsarchitektur müsse reformiert und der Informationsaustausch auf europäischer Ebene verbessert werden. Die FDP teile die Kritik an den vielfältigen Versäumnissen der Regierung.

Grünen-Innenexperte Konstantin von Notz sagte: „Die Salamitaktik der Verantwortlichen bei der Aufklärung der Versäumnisse um den Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz vor einem Jahr muss endlich beendet werden.”

Die Familien der Opfer hatten Merkel in dem Brief politische Untätigkeit angesichts der Bedrohung durch islamistische Gefährder und fehlende persönliche Anteilnahme vorgeworfen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse