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Forderung: Bekämpft die Krisenursachen, dann endet auch der Flüchtlingsstrom!

Die zerstörte Stadt Darayya in Syrien. Foto: Youssef Badawi (EPA) Die zerstörte Stadt Darayya in Syrien.

Fakt ist: Die Ursachen der Flüchtlingskrise sind vielschichtig und komplex. Wie schwierig es ist, Krisenherde zu entschärfen und Flüchtlingen beim Wiederaufbau zu helfen, ist derzeit in Syrien zu beobachten: Neben Ländern wie Frankreich, den USA und Russland ist in Syrien inzwischen auch die Türkei militärisch präsent.

Doch während Russland den Putin-Verbündeten Assad unterstützt und die Türkei neben IS-Terroristen auch syrische Kurden verfolgt, hat die westliche Militär-Allianz es nicht geschafft, das von unzähligen Rebellenmilizen und regierungstreuen Truppen kontrollierte Land zu befrieden. Auch die westlichen Interventionen in Afghanistan und dem Irak waren nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt. Beide Länder werden weiterhin von Terroranschlägen erschüttert, die politischen Konstellationen gelten als schwer durchschaubar und instabil.

In Anbetracht dieser Umstände ist nachhaltige Entwicklungshilfe kaum möglich. Selbst das als pro-westlich geltende Königreich Jordanien, das rund 640 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen hat und als vorbildlich gilt, hat trotz massiver finanzieller Unterstützung der EU Schwierigkeiten, die Flüchtlingskrise zu bewältigen.

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