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Gysi: Kooperative Führung wählen oder Parteispaltung

Linke-Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi hat seine Partei angesichts der Machtkämpfe um den Vorsitz eindringlich vor einer Spaltung gewarnt. Entweder-Oder: Gysi macht Alternativen klar. (Archivbild) Entweder-Oder: Gysi macht Alternativen klar. (Archivbild)

Göttingen. 

Auf dem entscheidenden Parteitag in Göttingen sagte er am Samstag, entweder die Delegierten seien in der Lage, eine kooperative Führung zu wählen, in der sich die unterschiedlichen Flügel wiederfänden. Oder sie seien dazu nicht in der Lage, und eine Seite siege über die andere. "Für den Fall sage ich Euch offen: Dann wäre es sogar besser, sich fair zu trennen", mahnte Gysi. Die Delegierten wollen am Samstagabend eine neue Führung wählen.

Gysi beklagte auch den Zustand der Bundestagsfraktion. Dort herrsche Hass. Er versuche seit Jahren, die unterschiedlichen Flügel zusammenzuführen. Er sei es aber leid, sich immer bei der einen oder der anderen Gruppe unbeliebt zu machen.

Die Linke habe unter anderem bei der Bundestagswahl 2009 gezeigt, welche Akzeptanz sie erreichen könne. Nun betreibe sie das, was sie regelmäßig betreibe: "Wir zerstören uns selbst." Er finde, das müsse nicht sein. "Ich kann es aber auch nicht ausschließen." Die Linke habe auch eine Verantwortung. "Ich sage Euch: Eine integrierte linke Partei ist nicht vornehmlich wichtig für uns, sondern für die Menschen in Deutschland, in Europa", mahnte er.

(dpa)
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