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Chemnitz: Hitlergruß bei Demo: erster Prozess im Schnellverfahren

Die Justiz hatte nach Straftaten bei Demonstrationen in Chemnitz Schnellverfahren angekündigt. Der erste Tatverdächtige muss sich nun vor dem Amtsgericht verantworten. Er soll am 1. September den Hitlergruß gezeigt haben.
Die Polizei macht sich am 7. September für die bevorstehenden Demonstration bereit. Foto: Hendrik Schmidt Die Polizei macht sich am 7. September für die bevorstehenden Demonstration bereit.
Chemnitz. 

Knapp zwei Wochen nach einer rechtsgerichteten Demonstration in Chemnitz kommt der erste Teilnehmer im Schnellverfahren vor Gericht. Heute muss sich ein 33-Jähriger vor dem Amtsgericht Chemnitz wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Der Mann soll bei der gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz am 1. September den Hitlergruß gezeigt haben. Am Freitag soll es dann gegen einen 34-Jährigen wegen des gleichen Deliktes bei einer Demonstration am 27. August zum Prozess kommen. Beide Männer kommen aus Chemnitz.

Auslöser der Kundgebungen war die Tötung eines 35-jährigen Deutschen am 26. August. Tatverdächtig sind drei Asylbewerber. Zwei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft, nach einem dritten wird gefahndet. In der Folge war es in Chemnitz zu Demonstrationen und Ausschreitungen gekommen, bei denen Neonazis und Hooligans mitliefen.

(dpa)

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