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IS verfügt angeblich über 11.000 syrische Blankopässe

Die Terrormiliz (IS) soll in Syrien gut 11.000 Blanko-Pässe erbeutet haben. Laut „Bild am Sonntag” fahnden die Sicherheitsbehörden nach den Pässen auch deshalb, weil das Risiko besteht, dass der IS so Kämpfer in Deutschland einschleusen könnte.
Das Deckblatt eines syrischen Passes im März vergangenen Jahres auf dem Boden eines Flüchtlingslagers in Griechenland. Foto: Michael Kappeler Das Deckblatt eines syrischen Passes im März vergangenen Jahres auf dem Boden eines Flüchtlingslagers in Griechenland.
Berlin. 

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) soll in Syrien gut 11.000 Blanko-Pässe erbeutet haben. Das gehe aus Berichten des Bundesinnenministeriums hervor, berichtet die „Bild am Sonntag”.

Darin heiße es mit Blick auf das Bundeskriminalamt: „Nach BKA-Informationen befinden sich (...) insgesamt 11.100 syrische Blanko-Pässe mit folgenden Seriennummern in den Händen des IS”.

Die Sicherheitsbehörden fahnden nach den Pässen unter anderem deshalb, weil das Risiko besteht, dass der IS so Kämpfer in Deutschland einschleusen könnte.

Unterdessen sind bei einem Luftangriff der US-geführten Militärkoalition auf ein Gefängnis der Terrormiliz IS in Syrien Menschenrechtlern zufolge mindestens 23 Menschen getötet worden.

Der Angriff sei am Samstag in der ostsyrischen Stadt Al-Bu Kamal an der Grenze zum Irak ausgeführt worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag. Unter den Opfern seien 18 Gefangene - darunter zehn Iraker - und fünf Kämpfer der Dschihadisten. Das US-geführte Bündnis gab dazu zunächst keine Stellungnahme ab.

(dpa)
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