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Iran geht nach US-Ausstieg aus Atomdeal auf Russland zu

Wladimir Putin und Hassan Ruhani bei einem Treffen in China: Der Iran bemüht sich um größere Nähe zu Russland. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP Foto: dpa Wladimir Putin und Hassan Ruhani bei einem Treffen in China: Der Iran bemüht sich um größere Nähe zu Russland. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP
Qingdao. 

Irans Präsident Ruhani wünscht sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einen stärkeren Austausch mit Russland. Ein ernsthafter und wichtiger Dialog sei erforderlich, sagte Ruhani laut der Nachrichtenagentur Tass bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Putin in China.

Der iranische Präsident fügte hinzu, dass die Beziehungen zu Russland sich zunehmend positiv entwickelten. Den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen nannte er illegal.

Ruhani und Putin sprachen am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in der ostchinesischen Stadt Qingdao. Während des asiatischen Regionalgipfels am Samstag und Sonntag soll Ruhani auch mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zusammenkommen.

An dem Gipfeltreffen nehmen unter anderem auch der indische Ministerpräsident Narendra Modi sowie Pakistans Präsident Mamnoon Hussain teil. Genau wie Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten hatten Russland und China den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert.

Vor seiner Abreise nach China hatte Ruhani die Alleingänge von Trump als ein gefährliches Spiel bezeichnet, das nicht ignoriert werden sollte. Die unilaterale Politik der USA schwäche das Vertrauen in die international anerkannten Abkommen und in Diplomatie allgemein. Die Weltgemeinschaft sollte daher etwas unternehmen, forderte der iranische Präsident.

(dpa)
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Wladimir Putin und Hassan Ruhani bei einem Treffen in China: Der Iran bemüht sich um größere Nähe zu Russland. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool APRussische Techniker arbeiten im Februar 2006 im iranischen Atomkraftwerk Buschehr.Techniker der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO inspizieren eine Uranumwandlungsanlage in Isfahan. Foto: Abedin Taherkenareh/Archiv
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