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Kalifornien klagt gegen Trumps „Dreamer”-Entscheid

US-Präsident Donald Trump hat zum Schlag gegen die Migrationspolitik seines Vorgängers Obama ausgeholt. Er will Hunderttausenden Kindern von illegalen Einwanderern die Arbeitserlaubnis entziehen. Kalifornien geht nun, wie 15 weitere Staaten, gerichtlich dagegen vor.
Aktivisten demonstrieren in San Diego gegen die geplante Abschaffung des Programms „Deferred Action for Childhood Arrivals” (DACA). Foto: Nelvin C. Cepeda/Archiv Aktivisten demonstrieren in San Diego gegen die geplante Abschaffung des Programms „Deferred Action for Childhood Arrivals” (DACA).
Sacramento. 

Der US-Staat Kalifornien geht gerichtlich gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump vor, ein Schutzprogramm für die Kinder von illegalen Einwanderern abzuschaffen.

„Wir werden es Donald Trump nicht erlauben, das Leben junger Immigranten zu zerstören, die Kalifornien und unser Land stärker machen”, teilte der kalifornische Justizminister Xavier Becerra am Montag mit.

Die US-Staaten Minnesota, Maryland und Maine schlossen sich dem Schritt zum Schutz der sogenannten Dreamers (Träumer) an. Vorige Woche hatten bereits 15 Staaten und die Hauptstadt Washington Klage bei einem Gericht in New York eingereicht.

Trump hatte zuvor das per Dekret erlassene DACA-Programme seines Vorgängers Barack Obama aus dem Jahr 2012 revidiert, das Hunderttausenden Kindern von illegalen Einwanderern eine Arbeitserlaubnis einräumte und die „Dreamers” so vor der Abschiebung schützte. Nun soll der Kongress bis zum Frühjahr eine Neuregelung finden. Bis dahin wird es keine Neuaufnahmen in das Programm geben.

Becerra zufolge gibt es in den USA mehr als 800 000 „Dreamers”. Jeder vierte davon würde in Kalifornien leben, hieß es in seiner Mitteilung.

(dpa)
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