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Handel mit persönlichen Daten: Kommunen sehen im Datenhandel gute Geldquelle

Für den Städte- und Gemeindebund sind Daten „das Öl des 21. Jahrhunderts”. Foto: Marcus Brandt Für den Städte- und Gemeindebund sind Daten „das Öl des 21. Jahrhunderts”.
Berlin. 

In der Debatte über den Handel mit persönlichen Daten hat der Städte- und Gemeindebund den Kommunen empfohlen, mit ihren Datenbeständen ebenfalls Geld zu verdienen.

„Auch die Städte und Gemeinden müssen sich noch mehr klar machen, dass Daten das Öl des 21. Jahrhunderts sind und sich damit wichtige Einnahmen erzielen lassen”, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der „Rheinischen Post”.

Er schlug ein „Konzessionsmodell” vor, wonach private Unternehmen mit den Daten der Kommunen arbeiten und dafür bezahlen könnten. Die Einnahmen sollten den Bürgern zugute kommen. Die Kommunen verfügten über wertvolle Datensätze, betonte Landsberg. Diese sollten sie in anonymisierter Form nicht mehr nur kostenlos zur Verfügung stellen, sondern selbst zum Vorteil der Bürger nutzen, um die Lebenssituation in der Kommune zu verbessern.

Angesichts des Facebook-Skandals um millionenfache unerlaubte Datennutzung war zuletzt die Deutsche Post wegen der Weitergabe von Kundendaten an Parteien im Wahlkampf 2017 in die Kritik geraten. Facebook will seine Nutzer weltweit von diesem Montag an über die mögliche Weitergabe ihrer Daten an Dritte informieren.

(dpa)

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