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Kurden wollen Demo am Brandenburger Tor gegen Erdogan

Es ist ein umstrittener Besuch: Ende September will der türkische Präsident Erdogan nach Berlin kommen. Die Kurdische Gemeinde will einen großen Protest vorbereiten.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den wiedergewählten türkischen Präsidenten Erdogan nach Deutschland eingeladen. Foto: Burhan Ozbilici Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den wiedergewählten türkischen Präsidenten Erdogan nach Deutschland eingeladen.
Berlin. 

Die Kurdische Gemeinde will vor dem für Ende September geplanten Deutschland-Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine große Demonstration am Brandenburger Tor organisieren.

„Wir sind nicht damit einverstanden, dass Erdogan hier der rote Teppich ausgerollt wird”, sagte der stellvertretende Vorsitzende Mehmet Tanriverdi der Deutschen Presse-Agentur. Man werde bundesweit für die Protestveranstaltung mobilisieren und auch versuchen, andere Organisationen und Vertreter von im Bundestag vertretenen Parteien für die Demonstration zu gewinnen. Er rechne mit 10.000 bis 20.000 Teilnehmern, sagte Tanriverdi. „Das wird eine Massenveranstaltung.”

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den gerade wiedergewählten türkischen Präsidenten nach Deutschland eingeladen. Es steht aber noch nicht fest, ob es ein Staatsbesuch mit allen protokollarischen Ehren sein wird. Auch der genaue Termin ist noch unklar. Die Kurdische Gemeinde will am Brandenburger Tor für die Freilassung politischer Häftlinge in der Türkei, gegen Menschenrechtsverletzungen und gegen das Vorgehen der türkischen Armee gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien protestieren.

(dpa)
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