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Maduro will Polizeigewalt bei Protesten bestrafen

Steht von vielen Seiten unter Druck: der venezolanische Präsident Nicolás Maduro. Foto: Miraflores Press/Archiv Steht von vielen Seiten unter Druck: der venezolanische Präsident Nicolás Maduro. Foto: Miraflores Press/Archiv
Caracas. 

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro will die Sicherheitskräfte für ihre Gewalt gegen Demonstranten bei den seit über einem Monat andauernden Protesten gegen seine Regierung bestrafen.

„Es hat Beschwerden über angebliche Misshandlungen durch Funktionäre gegeben. Ich habe sowohl die Bestrafung jedes Funktionärs befohlen, der seine Macht missbraucht, als auch die Bestrafung derjenigen, die zu dem Staatsstreich aufgerufen haben”, sagte Maduro am Donnerstag. Zugleich verurteilte der Staatschef die Proteste als „faschistischen Hinterhalt”.

„Dieser faschistische Hinterhalt dauert jetzt schon fünf Wochen. Es gibt Opfer. Gestern starb ein Arbeiter, der von einem Heckenschützen in Mérida erschossen wurde”, sagte Maduro mit Bezug auf ein Todesopfer in den venezolanischen Anden. „Das sind Heckenschützen, die an einigen Orten platziert wurden, um Menschen zu töten.”

Er warf dem oppositionellen Bündnis „Tisch der demokratischen Einheit” (MUD) vor, mit den Protesten einen „Krieg gegen das Volk” erklärt zu haben. Zudem verurteilte er die neuen Waffen junger Regierungsgegner, die seit Tagen auch mit Fäkalien, Exkrementen und Urin gefüllte Beutel und Flaschen auf Soldaten und Polizisten der Nationalgarde werfen. Bei den eskalierenden Protesten der vergangenen Wochen gab es bisher 39 Tote und Hunderte Verletzte.

(dpa)
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