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Mehrheit der Deutschen findet Einwanderungspolitik zu lasch

Flüchtlinge gehen nahe der deutschen Grenze hinter einem Schild mit der Aufschrift „Germany”. Foto: Armin Weigel/Illustration Flüchtlinge gehen nahe der deutschen Grenze hinter einem Schild mit der Aufschrift „Germany”.
Köln. 

Eine große Mehrheit der Bürger findet die Einwanderungspolitik Deutschlands zu nachlässig. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben das fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent) an.

Nur 5 Prozent sind der Ansicht, dass die Behörden zu streng sind. 12 Prozent finden das Vorgehen genau richtig. In Dänemark (40 Prozent) und Norwegen (43 Prozent) etwa sind weniger als die Hälfte der befragten Bürger der Meinung, dass ihre Regierungen zu nachlässig vorgehen.

Knapp zwei Drittel der befragten Deutschen (62 Prozent) sind überzeugt, dass Deutschland weit mehr Einwanderer aufnimmt als angemessen. Nur sieben Prozent gaben an, dass Deutschland zu wenige Flüchtlinge aufnimmt. 13 Prozent finden den Anteil genau richtig.

Das Engagement anderer europäischer Länder sehen die Deutschen weniger positiv. So gaben 53 Prozent der Befragten an, Großbritannien nehme zu wenige Flüchtlinge auf, 43 Prozent denken dies auch über Dänemark, 42 Prozent über Finnland. Nach Ansicht der Deutschen tragen Italien (39 Prozent) und Griechenland (35 Prozent) mehr Verantwortung als andere.

(dpa)
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