Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 15°C
13 Kommentare

Merkel dringt auf Verhandlungen über Ende der Katar-Blockade

Kanzlerin Angela Merkel und der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, geben im Kanzleramt in Berlin eine Pressekonferenz. Foto: Bernd von Jutrczenka Kanzlerin Angela Merkel und der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, geben im Kanzleramt in Berlin eine Pressekonferenz.
Berlin. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf Verhandlungen über ein Ende der seit mehr als drei Monaten laufenden Blockade des reichen Golfemirats Katar.

„Wir sehen mit Sorge, dass auch 100 Tage nach Beginn dieses Konflikts noch keine Lösungen sichtbar sind”, sagte die CDU-Chefin am Freitag nach einem Treffen mit Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani in Berlin. Merkel betonte, dass Deutschland die Vermittlungsbemühungen Kuwaits und der USA weiter unterstützen, aber keine Partei für eine Seite ergreifen werde.

Anfang Juni hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Bahrain und Ägypten die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen und ihre Grenzen zu dem auf einer Halbinsel gelegenen Land geschlossen. Vor allem Saudi-Arabien und den VAE ist es ein Dorn im Auge, dass Katar islamistische Organisationen wie die Muslimbrüder fördert. Die sunnitischen Staaten werfen dem kleinen Nachbarn zudem vor, Terrorgruppen zu unterstützen und zu enge Beziehungen zum schiitischen Iran zu pflegen.

Beobachter sehen in der Blockade auch den Versuch der saudischen Regierung, ihre Dominanz in der Region auszubauen. Alle Vermittlungsbemühungen blieben bisher erfolglos. Verhandlungen gab es bisher noch nicht.

Für den Emir ist es die erste Auslandsreise seit Beginn der Krise. Er wird am Freitag auch in Paris erwartet und nimmt in der kommenden Woche an der UN-Vollversammlung in New York teil.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse