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Merkel zieht in Umfrage an Schulz vorbei

Könnten die Bürger ihren Bundeskanzler direkt wählen, würden sich momentan 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz entscheiden. Foto: Kay Nietfeld Könnten die Bürger ihren Bundeskanzler direkt wählen, würden sich momentan 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz entscheiden. Foto: Kay Nietfeld
Berlin. 

Der Schulz-Effekt, der der SPD nach der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten eine Umfragehoch beschert hat, ist teilweise schon wieder verpufft. Im neuen ARD-Deutschlandtrend liegen die CDU/CSU und Kanzlerin Angela Merkel wieder klar vor der SPD und ihrem Vorsitzenden Martin Schulz.

Könnten die Bürger ihren Bundeskanzler direkt wählen, würden sich demnach 46 Prozent für Merkel und 40 Prozent für Schulz entscheiden. Im März hatte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins” noch 45 Prozent für Schulz und 36 Prozent für Merkel ermittelt. Einen ähnlichen Trend hatte vor einer Woche auch das ZDF-Politbarometer ermittelt.

Auch in der Sonntagsfrage (Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre) zog die Union mit 34 Prozent (plus 2 Punkte) der SPD mit (31 Prozent, plus/minus 0) davon. Die Grünen blieben konstant bei 8 Prozent, die Linke verlor einen Punkt auf 7 Prozent, bei AfD (11 Prozent) und FDP (6 Prozent) gab es keine Veränderung.

53 Prozent der Befragten zeigten sich mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. Das war ein Anstieg um 9 Punkte im Vergleich zum Vormonat. 47 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden (minus 8 Punkte).

(dpa)
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