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Ministerpräsident Weil traut Schulz SPD-Kanzlerkandidatur zu

Lob für Sigmar Gabriel, aber auch eine Empfehlung für EU-Parlamentschef Martin Schulz: Niedersachsens SPD-Ministerpräsident Stephan Weil hält Schulz für einen geeigneten Kanzlerkandidaten.
Sigmar Gabriel und Martin Schulz im Gespräch: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält auch den EU-Parlamentspräsidenten Schulz für einen geeigneten SPD-Kanzlerkandidaten. Foto: Kay Nietfeld/Archiv Sigmar Gabriel und Martin Schulz im Gespräch: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält auch den EU-Parlamentspräsidenten Schulz für einen geeigneten SPD-Kanzlerkandidaten. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
Berlin. 

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält EU-Parlamentspräsident Martin Schulz für einen geeigneten SPD-Kanzlerkandidaten. „Martin Schulz ist einer der geachtetsten europäischen Politiker”, sagte Weil der „Welt”. Der Parlamentschef habe die Gabe, Leute zu begeistern.

„Das gibt es gegenwärtig nicht so häufig in der Politik”, sagte er weiter. Zudem sei Schulz „international erfahren, und diese Eigenschaft ist immer stärker gefragt”.

Zur möglichen Kandidatur von Sigmar Gabriel sagte Weil, er kenne nur wenige Menschen, die dem SPD-Chef „das Zeug zum Kanzler absprechen”. Ob Gabriel aber antreten wolle oder nicht, sei „eine schwierige, auch persönliche Entscheidung. Die sollte er in aller Ruhe treffen.”

Ihm falle zu Sigmar Gabriel viel Positives ein, sagte Weil. „Er hat ein ausgesprochen gutes Gespür dafür, was Menschen fühlen. Er hat eine hohe Auffassungsgabe. Er versteht es, Zusammenhänge herzustellen. Er hat Regierungserfahrung.”

In der SPD wird derzeit über den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2017 debattiert. Der „Spiegel” hatte zuletzt berichtet, dass es eine breite Bewegung innerhalb der SPD gegen Gabriel gebe. Der Deutschen-Presse Agentur sagte Weil kürzlich, dass Spekulationen über Personalentscheidungen wenig hilfreich seien. „Für vordringlich halte ich es, dass die SPD ihr inhaltliches Profil schnellstmöglich schärft.”

(dpa)
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