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Virus blockiert weltweit Computer – 200 000 Opfer: Neue Computer-Angriffe befürchtet

Symbolbild Symbolbild
Berlin. 

Nach der massiven Cyber-Attacke mit Zehntausenden blockierten Computern warnen Experten vor neuen Angriffen. „Ich gehe davon aus, dass es von dieser Attacke früher oder später eine weitere Welle geben wird“, sagte Rüdiger Trost von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure. Der Angriff über die Windows-Sicherheitslücke habe zu gut funktioniert, um aufzugeben.

Der britische IT-Forscher, der die Ausbreitung des Erpressungstrojaners am Freitag gestoppt hatte, glaubt sogar an eine baldige neue Attacke. „Vielleicht nicht am Wochenende, aber möglicherweise am Montagmorgen“, sagte der 22-Jährige, der weiterhin anonym bleiben will, dem Sender BBC. „Da ist viel Geld im Spiel. Es gibt keinen Grund für sie, aufzuhören.“

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Weltweit Computer infiziert – Trojaner nutzt eine Sicherheitslücke Experte erklärt: So funktioniert der Erpresser-Virus

Eine massive Cyber-Attacke hat am Freitag Zehntausende Computer blockiert und auch britische Krankenhäuser und die Deutsche Bahn betroffen. Der Angriff wirft Fragen auf. Wie kann man sich schützen? Könnten auch Krankenhäuser oder andere Unternehmen im direkten Umfeld betroffen sein?

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Nach Angaben von Europol traf die Attacke mindestens 150 Länder. „Nach der letzten Zählung hat es 200 000 Opfer gegeben“, sagte der Chef der europäischen Ermittlungsbehörde, Rob Wainwright.

Die Rechner waren am Freitag von sogenannten Erpressungstrojanern befallen worden, die sie verschlüsseln und Lösegeld verlangen. Bei der Deutschen Bahn fielen teilweise digitale Anzeigetafeln sowie Ticketautomaten an Bahnhöfen aus. Auch die Technik zur Videoüberwachung war einem Sprecher des Bundesinnenministeriums zufolge betroffen. dpa

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