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Kongress: Neue Stadtteile auf der grünen Wiese

Auch für die Bebauung des Riedbergs im Frankfurter Norden wurde Ackerland enteignet. Der Westflügel (oben) ist sein letzter Abschnitt. Foto: Ben Kilb Auch für die Bebauung des Riedbergs im Frankfurter Norden wurde Ackerland enteignet. Der Westflügel (oben) ist sein letzter Abschnitt.
Frankfurt. 

Aus dem im Bau schon weit fortgeschrittenen neuen Frankfurter Stadtteil Riedberg sollen Lehren für das umstrittene Projekt beiderseits der A5 im Nordwesten gezogen werden. Dafür hat sich Michael Peterek, Professor für Städtebau an der Frankfurt University of Applied Science, der früheren Fachhochschule, auf einem Symposium der Gothe-Uni eingesetzt.

Das Viertel überzeuge durch „städtisches Wohnen im Grünen“, habe aber auch Schwächen bei der funktionalen Planung. „Auf der grünen Wiese einen neuen Stadtteil zu bauen, ist immer schwierig, da Anknüpfungspunkte fehlen“, sagte er. Für künftige Vorhaben in Frankfurt seien eine größere Durchmischung von verschiedenen Wohnungstypen und Trägerschaften sowie eine höhere Einwohnerdichte als am Riedberg wünschenswert.

Der städtische Planungsdezernent Mike Josef (SPD) erinnerte auf der Tagung daran, dass auch die Maßnahmen am Riedberg anfangs umstritten waren. Aber: „Es war eine richtige Entscheidung, sich auch gegen Widerstand durchzusetzen“, sagte er. Am Ende müsse man auch immer politische Kompromisse schließen: „Konflikte dürfen nicht dazu führen, dass Stadtentwicklung unmöglich ist“, fügte er mit Blick auf das Vorhaben an der A5 hinzu. Die Erschließung des Riedbergs habe erheblich zur Entlastung des Wohnungsmarktes beigetragen.

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