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Nordkorea deutet Gesprächsbereitschaft mit den USA an

Die USA verlangen von Nordkorea den Verzicht auf sein Atomprogramm, das in der gesamten Region wie auch von Washington als Bedrohung angesehen wird. Nordkorea arbeitet an der Entwicklung von Raketen, die einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen können.
Bisher lehnte es Nordkorea kategorisch ab, Schritte zum Abbau des Programms zu unternehmen. Foto: Wong Maye-E Bisher lehnte es Nordkorea kategorisch ab, Schritte zum Abbau des Programms zu unternehmen. Foto: Wong Maye-E
Seoul. 

Nordkorea ist nach den Worten einer hochrangigen Diplomatin unter passenden Umständen zu Gesprächen mit den USA bereit.

Ihr Land werde „einen Dialog unter den richtigen Bedingungen” führen, sagte die Leiterin des Nordamerika-Büros im Außenministerium, Choe Son Hui, laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am internationalen Flughafen in Peking.

Ob Choe damit auch andeuten wollte, dass die kommunistische Führung in Pjöngjang zu neuen Verhandlungen über ihr Atomprogramm bereit ist, war zunächst unklar. Nordkorea lehnte es bisher kategorisch ab, Schritte zum Abbau des Programms zu unternehmen. Choe war laut Yonhap zuvor in Oslo mit einer Gruppe von amerikanischen Sicherheits- und Abrüstungsexperten zusammengekommen.

US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach mit Alleingängen im Konflikt mit Pjöngjang gedroht. Auch schloss er einen Militärschlag nicht aus. Anfang Mai überraschte er allerdings mit der Äußerung in einem Interview, er würde sich geehrt fühlen, den Machthaber Kim Jong Un zu treffen. Sein Sprecher relativierte dies später. Die Bedingungen für ein Treffen seien im Moment nicht erfüllt.

(dpa)
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