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Nur die Hälfte der Wähler kennt das FDP-Spitzenpersonal

Während fast die Hälfte der Bürger angibt, Angela Merkel als Kanzlerin behalten zu wollen, sind einige Oppositionspolitiker kaum bekannt. Nach der FDP gefragt, scheitern viele Menschen schon an den Namen der Spitzenkandidaten.
Das ist der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki. Foto: Daniel Naupold Das ist der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki.

Berlin (dpa) - Den Spitzenkräften der FDP mangelt es kurz vor der Bundestagswahl einer neuen Forsa-Umfrage zufolge an Bekanntheit. Rund die Hälfte der Befragten konnte ohne Namensvorgabe spontan keinen einzigen FDP-Politiker nennen, teilte das Magazin „Stern” mit.

Grund sei, dass die Partei in der vergangenen Legislaturperiode nicht im Bundestag vertreten war. Deshalb sähen es ebenfalls knapp die Hälfte der Befragten gern, wenn die FDP nach der Wahl wieder ins Parlament einziehen würde. Von den befragten CDU/CSU-Wählern waren 66 Prozent dafür. Rund 40 Prozent aller Befragten lehnen allerdings eine Regierungsbeteiligung der Freien Demokraten ab.

Die Union knann knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl eiter auf einen klaren Wahlsieg hoffen. Im „stern”-RTL-Wahltrend verloren CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche allerdings einen Prozentpunkt und kommen auf 37 Prozent - ihr niedrigster Wert seit vier Monaten.

Die SPD erreicht demnach unverändert 23 Prozent, während sich die Linke um einen Punkt auf 10 Prozent verbessert und damit drittstärkste Kraft wäre. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Die AfD hält in der Forsa-Umfrage ihre 9 Prozent, FDP und Grüne verharren weiterhin bei jeweils 8 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 26 Prozent, zwei Punkte weniger als noch in der Woche zuvor.

Bei der Kanzlerpräferenz legen sowohl SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz als auch Angela Merkel (CDU) jeweils um einen Prozentpunkt zu. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich 22 Prozent aller Wahlberechtigten für Schulz entscheiden und 48 Prozent für Merkel.

(dpa)
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