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Österreich steht vor der Wahl: Kurz, Kern oder Strache?

Ein schmutziger Wahlkampf ist Geschichte. Jetzt haben 6,4 Millionen Österreicher das Wort. Die Entscheidung am Sonntag könnte die Weichen für eine Regierung mit Beteiligung der Rechtspopulisten stellen.
ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz am Donnerstag bei einem Auftritt in Wien. Foto: Georg Hochmuth ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz am Donnerstag bei einem Auftritt in Wien.
Wien. 

Fünf Monate nach dem Bruch der rot-schwarzen Koalition wählen die Österreicher vorzeitig ein neues Parlament. 6,4 Millionen Stimmberechtigte sind am 15. Oktober aufgefordert, eine der 16 angetretenen Parteien zu wählen.

Nach bisherigen Umfragen kann ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz mit den meisten Stimmen rechnen. Der 31-Jährige wäre im Fall einer erfolgreichen Regierungsbildung der jüngste Regierungschef Europas.

Angesichts des dramatischen Wahlkampffinales mit einer Schmutzkampagne aus der Reihen der SPÖ gegen Kurz sowie heftigen Vorwürfen auch an die Adresse der konservativen ÖVP gelten überraschende Entwicklungen aber als nicht ausgeschlossen.

Den Rechtspopulisten mit Parteichef Heinz-Christian Strache wird ein Ergebnis auf Rekordniveau zugetraut. Die FPÖ hatte 1999 mit 26,9 Prozent ihr bisher bestes Resultat erzielt.

Aber auch die SPÖ unter Kanzler Christian Kern hofft - ungeachtet des Skandals um die Schmutzkampagne im Wahlkampf - noch auf eine sensationelle Wende in letzter Minute.

Die Grünen, ein grüner Abtrünniger mit eigener Liste und die Liberalen hoffen ebenfalls auf den Einzug in den Nationalrat. Dazu müssen sie die Hürde von vier Prozent überspringen.

Das seit Langem stark zerstrittene rot-schwarze Bündnis aus SPÖ und ÖVP war im Mai zerbrochen. Grund war gegenseitiges Misstrauen und damit die Blockade von Sachpolitik. Regulärer Wahltermin wäre erst im Herbst 2018 gewesen.

(dpa)
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