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Obama und Macron sprechen über Wahl und Zukunft Europas

Vor der Präsidentenwahl in Frankreich am Sonntag steigt die Nervosität. Für Polit-Jungstar Emmanuel Macron mehren sich positive Umfrageresultate - und dann ist da noch ein berühmter Amerikaner am Telefon.
Die französische Präsidentschaftswahl steuert auf ihren Höhepunkt zu. Foto: Kamil Zihnioglu Die französische Präsidentschaftswahl steuert auf ihren Höhepunkt zu. Foto: Kamil Zihnioglu
Washington/Paris. 

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat mit dem französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron über die Wahl am kommenden Sonntag gesprochen.

Ziel des Gesprächs sei es aber nicht gewesen, dem sozialliberalen Kandidaten die Unterstützung auszusprechen, berichtete Obamas Sprecher Kevin Lewis.

Obama habe die Gelegenheit geschätzt, von Macron über den Wahlkampf informiert zu werden. Der Demokrat fühle sich Frankreich weiter besonders verpflichtet. Laut Macrons Wahlkampfteam ging es auch um die Zukunft Europas und die Werte, denen sich beide Politiker verbunden fühlen.

Macron liegt laut einer neuen Umfrage inzwischen vor seiner Konkurrentin Marine Le Pen von der Front National. Macron kommt demnach auf 24,5 Prozent der Stimmen, die Rechtspopulistin Le Pen auf 21 Prozent. Der konservative Anwärter François Fillon erreicht 20 Prozent, der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon 19 Prozent, berichtete das Meinungsforschungsinstitut Harris Interactive.

Laut Medienberichten will der frühere konservative Premier Dominique de Villepin ankündigen, dass er den sozialliberalen Macron unterstützt. Villepin war unter Präsident Jacques Chirac von 2005 bis 2007 Premierminister.

In Frankreich ging es unterdessen mit den Börsenkursen deutlich bergauf. Marktexperten begründeten dies mit den guten Aussichten des als wirtschafts- und europafreundlich geltenden Macron.

(dpa)
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