Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 24°C
3 Kommentare

Oppermann: Leyen schlechteste Verteidigungsministerin

Ihr Auftreten in der Affäre um Missstände in Pfullendorf hat Verteidigungsministerin von der Leyen harsche Kritik eingebracht. SPD-Fraktionschef Oppermann nennt sie sogar „die schlechteste Verteidigungsministerin seit der deutschen Einheit”.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht im Kreuzfeuer der Kritik. Foto: Michael Kappeler Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht im Kreuzfeuer der Kritik. Foto: Michael Kappeler
Berlin. 

Die SPD verschärft ihre Kritik an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wegen ihres Vorgehens in der Affäre rund um die Kaserne Pfullendorf.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann nannte die CDU-Politikerin „die schlechteste Verteidigungsministerin seit der deutschen Einheit”. „Unsere Soldaten haben Besseres verdient”, sagte er der „Bild”-Zeitung. „Ein guter Verteidigungsminister zeichnet sich durch Führungsqualität, Transparenz und Wahrhaftigkeit aus. Nichts davon trifft auf die Amtsinhaberin zu.”

Von der Leyen muss sich wegen ihrer Darstellung von Missständen in der Bundeswehrkaserne in Baden-Württemberg rechtfertigen. Ihr wird vorgeworfen, sie habe die Affäre um angebliche sexuell-sadistische Praktiken und quälerische Aufnahmerituale aufgebauscht, um sich als Problemlöserin zu profilieren. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen inzwischen teilweise eingestellt.

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), sagte der „Stuttgarter Zeitung” und den „Stuttgarter Nachrichten” (Freitag), von der Leyens Vorgehen habe für einen „unübersehbaren Vertrauensschaden in der ganzen Bundeswehr” gesorgt.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse