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Philippinen wollen Anti-Baby-Pillen gratis verteilen

Präsident Duterte begründete den Schritt damit, dass mit besserer Familienplanung auch die Armut besser bekämpft werden könnte. Foto: Mark R. Cristino Präsident Duterte begründete den Schritt damit, dass mit besserer Familienplanung auch die Armut besser bekämpft werden könnte. Foto: Mark R. Cristino
Manila. 

Auf den Philippinen sollen mehrere Millionen arme Frauen die Anti-Baby-Pille und anderen Verhütungsmittel künftig gratis erhalten. Präsident Rodrigo Duterte unterzeichnete dazu einen entsprechenden Erlass, wie die Behörden mitteilten.

Erwartet wird, dass die katholische Kirche heftigen Widerstand leistet. Die Philippinen sind das einzige Land in Südostasien mit einer katholischen Bevölkerungsmehrheit. Von den etwa 103 Millionen Einwohnern sind mehr als 80 Prozent katholischen Glaubens. Viele davon sind zutiefst gläubig.

Nach einer Studie der Vereinten Nationen ist der Inselstaat aber auch das einzige Land in der Region, in der die Zahl der Teenager-Schwangerschaften noch steigt.

Duterte setzte sich mit dem Erlass über eine einstweilige Anordnung hinweg, den der oberste philippinische Gerichtshof nach einer ähnlichen Entscheidung seines Vorgängers Benigno Aquino erlassen hatte. Der Präsident begründete seine Politik damit, dass mit besserer Familienplanung auch die Armut besser bekämpft werden könnte. Nach Schätzungen könnten mindestens sechs Millionen Frauen die Hilfen in Anspruch nehmen.

Duterte ist seit Juni vergangenen Jahres im Amt. International hat er bislang vor allem durch das harte Vorgehen gegen Drogenhändler auf sich aufmerksam gemacht.

(dpa)
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