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Polizei reagiert auf „Fake News” zu Dortmunder Silvester

So war es wirklich: Löscharbeiten an der Reinoldikirche in Dortmund. Eine Silvesterrakete hatte das Fangnetz eines Baugerüsts in Brand gesetzt. Peter Bandermann Foto: Peter Bandermann So war es wirklich: Löscharbeiten an der Reinoldikirche in Dortmund. Eine Silvesterrakete hatte das Fangnetz eines Baugerüsts in Brand gesetzt. Peter Bandermann Foto: Peter Bandermann
Dortmund. 

Die Polizei hat eine detaillierte Einsatzbilanz der Silvesternacht in Dortmund veröffentlicht, nachdem die US-Nachrichtensite „Breitbart” eine Falschmeldung zu den Vorfällen verbreitet hatte. Das rechtspopulistische Internetsite steht dem designierten US-Präsidenten Donald Trump nahe.

Der englischsprachige Bericht mit der Überschrift „1000-Mann-Mob setzt Deutschlands älteste Kirche in Brand” erzeugt den Eindruck, dass Ausländer mit Feuerwerkskörpern gegen andere Besucher und Polizisten vorgegangen seien und das Dach der Reinoldikirche in Brand gesetzt hätten. Der Bericht bezieht sich dabei in verfälschender Weise auf einen Bericht der „Ruhr Nachrichten”.

Die Polizeibehörde stellte klar: „Herausragende oder spektakuläre Silvestersachverhalte wurden bis zum heutigen Tage nicht gemeldet.” Auf einem Platz in der Innenstadt hätten sich rund 1000 Menschen versammelt. Es sei zwar zum Teil zu unsachgemäßem Einsatz von Silvesterfeuerwerk gekommen, dies sei jedoch unterbunden worden.

Die Feuerwehr hatte am Neujahrstag gemeldet, dass es durch eine Silvesterrakete zum Brand eines Gitterschutznetzes an der Reinoldikirche gekommen sei. Mit dem Netz ist ein Baugerüst verkleidet. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Die Polizei hat nach Angaben einer Sprecherin „keinerlei Erkenntnisse, dass die Rakete absichtlich abgefeuert wurde”.

(dpa)
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