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Pussy-Riot-Mitglied angeblich vergiftet

Pussy Riot ist mit spektakulären Aktionen gegen Justizwillkür und Korruption weltweit bekannt geworden.
Pjotr Wersilow soll kaum noch sehen, sprechen und sich bewegen können. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE Pjotr Wersilow soll kaum noch sehen, sprechen und sich bewegen können.
Moskau. 

Ein Mitglied der russischen Polit-Punk-Band Pussy Riot ist nach deren Darstellung wegen einer möglichen Vergiftung in ein Moskauer Krankenhaus gebracht worden. „Sein Leben ist in Gefahr. Wir glauben, er wurde vergiftet”, teilte die Gruppe auf Facebook mit.

Pjotr Wersilow habe nach einem Gerichtstermin vor zwei Tagen kaum noch sehen, sprechen oder sich bewegen können, sagte ein weiteres Mitglied der Internetzeitung „Meduza”. Er habe auch das Bewusstsein verloren. Eine offizielle Bestätigung des Krankenhauses gab es bislang nicht.

Wersilows Partnerin, Nadeschda Tolokonnikowa, wurde 2012 wegen einer Protestaktion in einer Kirche zu einer Haftstrafe verurteilt. Wersilow selbst lief beim Finalspiel der Fußball-WM mit drei anderen Mitgliedern in Uniformen auf das Feld, um unter anderem gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Er wurde daraufhin zu Arreststrafen verurteilt.

(dpa)
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