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Putin besucht nach Terroranschlägen Wolgograd

Nach den blutigen Terroranschlägen in Wolgograd ist Kremlchef Putin in die der südrussische Stadt gereist. Foto: Alexei Nikolsky/Ria Novosti/Kremlin Nach den blutigen Terroranschlägen in Wolgograd ist Kremlchef Putin in die der südrussische Stadt gereist. Foto: Alexei Nikolsky/Ria Novosti/Kremlin
Wolgograd/Washington. 

Nach den blutigen Terroranschlägen in Wolgograd hat Kremlchef Wladimir Putin bei einem Besuch in der Stadt den Drahtziehern Vergeltung angedroht.

Es gebe keine Rechtfertigung für solch abscheuliche Verbrechen, sagte der Präsident am Mittwoch bei einem Treffen mit Verletzten in einer Klinik der südrussischen Millionenstadt.

In seiner Neujahrsansprache drohte Putin den Terroristen härteste Konsequenzen an. «Wir setzen den Kampf gegen die Terroristen konsequent und mit harter Hand fort, bis zu ihrer völligen Vernichtung», kündigte der Kremlchef an. Nach früheren Anschlägen hatte Putin ähnlich reagiert. Bei den beiden Bombenanschlägen in einem Bus und im Bahnhof waren am Sonntag und am Montag in Wolgograd insgesamt mindestens 34 Menschen getötet und 72 verletzt worden.

Wegen der Anschläge hatten die meisten Städte in Russland zu Silvester die Sicherheitsvorkehrungen extrem verstärkt oder Feiern ganz abgesagt. Zu den Anschlägen bekannte sich weiterhin niemand.

Putin legte an der Stelle, an der ein Selbstmordattentäter am Montag einen Linienbus gesprengt hatte, einen Strauß roter Rosen nieder. Minutenlang hielt der Präsident inne, um die brennenden Kerzen am Tatort zu betrachten und dann mit Anwohnern zu sprechen. «Wir werden alles tun, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten», sagte Putin.

(dpa)
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