Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

US-Wahlkampf: Robert de Niro haut auf Trump ein

Von
SchauspielerRobert De Niro Foto: Sebastien Nogier (EPA) SchauspielerRobert De Niro
Frankfurt. 

„Wie ein wilder Stier“ – in dem Filmdrama von Kult-Regisseur Martin Scorsese verkörperte Robert De Niro den Mittelgewichts-Boxer Jake LaMotta. Jetzt findet die Hollywood-Ikone wieder zurück in die alte Boxer-Rolle. Doch diesmal drischt er nicht mit Fäusten auf seinen Gegner ein, sondern De Niro packt den rhetorischen Dampfhammer aus und verpasst in einem Internetvideo Donald Trump eine Breitseite nach der nächsten.

Dabei ist De Niro alles andere als zimperlich. „Er ist offensichtlich dumm, er ist ein Quatschkopf, ein Straßenköter, er ist ein Schwein, er ist ein Betrüger.“ Mit solchen Tiraden bedenkt er den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Und dass es De Niro nicht nur bei verbalen Attacken gegenüber Trump belassen möchte, gibt er in seinem Video ebenfalls kund. Er würde dem Rauhbein Trump gerne einmal in „die Fresse hauen“, gab De Niro zum Besten. Er hält Trump schlicht für eine „Schande“ für die USA.

Die Reaktionen auf das Youtube-Video von De Niro waren zum großen Teil positiv. Viele eiferten De Niro wenigstens verbal nach und wollten Trump ebenfalls eine „reinhauen“. Wieder andere mokierten sich aber über die rhetorischen Attacken des populären amerikanischen Schauspielers und warfen De Niro vor, er „würde zu Gewalt“ aufrufen. Wieder andere bezeichneten den Schauspieler wegen seiner Tiraden gegen Trump als „Kommunisten“.

Das 55-Sekunden-Video von Robert De Niro schaffte es bei Youtube innerhalb weniger Tage auf rund 900 000 Aufrufe. Der Schauspieler hatte dieses Statement im Rahmen einer Kampagne aufgenommen, die zur Wahl aufrufen soll.

Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse