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Rückführung von Migranten scheitert vor allem in Deutschland

Ein Beamter der Bundespolizei betritt die Räume der „Zentrale Rückführung” auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. Foto: Andreas Arnold/Archiv Ein Beamter der Bundespolizei betritt die Räume der „Zentrale Rückführung” auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.
Berlin. 

Rückführungen bereits in der EU registrierter Asylbewerber scheitern nach einem Medienbericht weniger an der Rücknahmebereitschaft der Erstankunftsländer als an Problemen in Deutschland.

Die EU-Partner würden schon jetzt viel mehr solcher „Dublin-Fälle” zurücknehmen, als Deutschland ihnen überstelle, berichtet die „Welt am Sonntag” unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei.

So stellte Deutschland demnach in diesem Jahr bis Ende Mai in 9233 Fällen entsprechende Übernahmeersuchen an Italien, und das Land stimmte auch 8421 Mal einer Rücknahme zu - überstellt wurden aber nur 1384. Sicherheitsbehörden gäben als Hauptgrund an, dass die Migranten am Rückführungstermin nicht angetroffen würden, schreibt die Zeitung.

Ähnlich wie bei Italien ist nach ihren Angaben das Verhältnis bei Spanien: Bei 1849 Übernahmeersuchen stimmte das Land 1255 Mal zu - überstellt wurden 172 Migranten. An Griechenland wurden demnach 1714 Ersuchen gestellt - nach 36 Zusagen des Landes gab es 5 Überstellungen.

(dpa)
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