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Rund 1400 Menschen demonstrieren gegen „Identitäre”

Mit der Besetzung des Brandenburger Tores sorgte die rechtsextreme Gruppe „Identitäre Bewegung” für Aufsehen. Nun demonstriert sie in Berlin. Dagegen gibt es Widerstand.
Anhänger der rechtsradikalen „Identitären Bewegung” in Berlin. Foto: Paul Zinken Bilder > Anhänger der rechtsradikalen „Identitären Bewegung” in Berlin. Foto: Paul Zinken
Berlin. 

Rund 1400 Menschen haben in Berlin gegen eine Demonstration der rechtsextremen „Identitären Bewegung” protestiert. Verschiedene linke Gruppen und Initiativen hatten dazu aufgerufen.

Zeitweise wurden rechte Demonstranten auch blockiert. Die Polizei schritt mit einem Großaufgebot ein. Am Rande habe es Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

Bei der Gegendemonstration hielten Teilnehmer ein Banner in Händen, auf dem „Solidarität statt rechter Hetze” stand. Die „Identitäre Bewegung” wollte bis zum Hauptbahnhof laufen. Angemeldet waren 1000 Teilnehmer, die Polizei sprach von mehreren Hundert. Sie trugen einheitlich gelb-schwarze Fahnen mit dem Logo der Bewegung.

Die „Identitäre Bewegung” wendet sich gegen eine angebliche „Überfremdung” durch Einwanderer. Im vergangenen August besetzte die Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, kurzzeitig das Brandenburger Tor. Im Mai versuchten rund 50 Anhänger, sich Zutritt zum Bundesjustizministerium zu verschaffen. Sie protestierten gegen den Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) gegen Hass und Hetze im Internet.

Maas ist seit längerem eine Feindfigur für die rechte Szene. Dem „Tagesspiegel” (Sonntag) sagte er: „Die Identitären sind keine „Bewegung”, sie sind eine extrem radikale und rassistische Minderheit.”

(dpa)
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