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Russland stationiert Raketen auf Kurilen

Der Streit um die Kurilen sorgt vor dem Besuch von Kremlchef Putin in Japan für Unruhe. Foto: Alexei Druzhinin/Sputnik Der Streit um die Kurilen sorgt vor dem Besuch von Kremlchef Putin in Japan für Unruhe. Foto: Alexei Druzhinin/Sputnik
Tokio. 

Im Streit um die Kurilen hat Russland seinen Anspruch gegenüber Japan mit Militärpräsenz untermauert. Japans Regierungschef Shinzo Abe äußerte sein Missfallen über die Stationierung russischer Raketensysteme auf der pazifischen Inselkette.

Dies sei im Vorfeld des Japan-Besuchs von Präsident Wladimir Putin am 15. Dezember „bedauerlich” und „unvereinbar” mit Japans Haltung, so Abe.

Russische Medien hatten zuvor berichtet, dass die Streitkräfte zum Schutz der Küste Schiffsabwehrraketen vom Typ Bastion auf der Kurilen-Insel Iturup sowie Raketen vom Typ Bal auf Kunashiri stationiert hätten. Dies diene der Erhöhung der Sicherheit Russlands und unterstreiche Moskaus Haltung, dass die Inseln zum eigenen Territorium gehörten, teilte das russische Außenministerium mit.

Die Kurilen als Inselkette vulkanischen Ursprungs verbinden die russische Halbinsel Kamtschatka und die nordjapanische Hauptinsel Hokkaido. Japan erhebt Anspruch auf das von Russland verwaltete Gebiet. Wegen des Streits haben beide Länder nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Friedensvertrag miteinander unterzeichnet.

(dpa)
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