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SPD und Schulz rutschen weiter ins Umfragetief

Die SPD bleibt mit ihrem Kanzlerkandidaten Schulz weiter im Sinkflug. Würde bereits an diesem Wochenende gewählt werden, würden die Verhältnisse klar zugunsten der Union ausfallen. Eine schwarz-gelbe Koalition scheint plötzlich wieder möglich.

Berlin (dpa) - Der Schulz-Effekt war einmal: Die Sozialdemokraten sind im „Stern-RTL-Wahltrend” mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz weiter auf Sinkflug, die Union legt mit Angela Merkel zu.

Wenn schon jetzt gewählt würde, würden sich nur noch 26 Prozent der Bürger für die SPD entscheiden - das sind drei Prozentpunkte weniger als noch in der Vorwoche. Die CDU/CSU klettert um zwei Punkte auf 38 Prozent. Damit beträgt ihr Vorsprung auf die SPD nun zwölf Punkte.

Eine Mehrheit im Bund ist nach der Umfrage nicht in Sicht: Die Union käme zusammen mit der FDP auf 46 Prozent. Rot-Rot-Grün würde mit 8 Prozent der Linken und 7 Prozent der Grünen 41 Prozent erreichen. Der AfD würden 7 Prozent ihre Stimme geben. Allerdings sind 24 Prozent der Befragten noch unentschlossen oder wollen nicht wählen gehen.

Befragt wurden die Teilnehmer nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein vor eineinhalb Wochen, aber noch vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Sonntag. Bei beiden Abstimmungen fuhren die Sozialdemokraten teils herbe Verluste ein. Auch bei der Saarland-Wahl im März lag die SPD deutlich hinter der CDU.

Im direkten Vergleich mit Merkel stürzt Schulz ebenfalls ab. Würde der Bundeskanzler direkt gewählt werden, würde sich jeder Zweite für die Kanzlerin entscheiden, aber nur knapp jeder Vierte für den SPD-Mann. Die nächste Bundestagswahl findet am 24. September statt.

(dpa)
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