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Seehofer: CSU muss bei Flüchtlingsobergrenze Wort halten

Beharrt auf einer Obergrenze von 200 000 neuen Flüchtlingen pro Jahr: CSU-Chef Horst Seehofer. Foto: Matthias Balk Beharrt auf einer Obergrenze von 200 000 neuen Flüchtlingen pro Jahr: CSU-Chef Horst Seehofer.
Augsburg. 

Trotz des strikten Widerstands von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beharrt CSU-Chef Horst Seehofer auf einer Obergrenze von 200 000 neuen Flüchtlingen pro Jahr.

Um eine solche Position durchzusetzen gebe es keinen günstigeren Zeitpunkt als die Zeit zwischen der Bundestagswahl und der Wahl eines Kanzlers bzw. einer Kanzlerin, sagte Seehofer der „Augsburger Allgemeinen Zeitung”. „Lassen Sie das mal meine Sorge sein. Ich weiß, wie das geht”, fügte er hinzu.

Schon wegen der Landtagswahl im nächsten Jahr könne die CSU gar nicht anders als Wort zu halten, warnte Seehofer. Eine Begrenzung der Zuwanderung „ist für uns eine Frage des Vertrauens und der Vernunft”. Merkel hatte zuletzt in einer TV-Sendung betont: „Meine Haltung zu der Obergrenze ist ja bekannt, dass ich sie nicht will. Ich möchte sie nicht. Garantiert. Ich halte sie auch nicht für praktikabel.”

(dpa)
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