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Spanien verstärkt Polizei in Nordafrika-Exklave Melilla

Ihre Zukunft ist ungewiss: Flüchtlinge in der spanischen Afrika-Exklave Melilla. Foto: Noelia Ramos Ihre Zukunft ist ungewiss: Flüchtlinge in der spanischen Afrika-Exklave Melilla. Foto: Noelia Ramos
Madrid. 

Nach dem jüngsten Massenansturm von Flüchtlingen auf Melilla hat Spanien die Polizeikräfte in seiner Nordafrika-Exklave verstärkt.

Das Innenministerium schickte nach Medienberichten vom Samstag etwa 40 Beamte einer Sondereinheit der paramilitärischen Guardia Civil (Zivilgarde) in die Stadt an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. Sie sollen die Polizei bei der Absicherung der Grenze zu Marokko unterstützen.

Am Freitag waren beim größten Massenansturm von Flüchtlingen auf die Nordafrika-Exklave seit fast zehn Jahren mehr als 200 Afrikaner auf spanisches Gebiet gelangt. Nach Informationen der Zeitung «El País» hatten seit Beginn dieses Jahres insgesamt rund 4000 Flüchtlinge versucht, von Marokko aus die Grenzbefestigungen bei Melilla zu überwinden, etwa 600 von ihnen erreichten spanisches Territorium.

Das Aufnahmelager in Melilla ist infolge des Ansturms völlig überfüllt. Nach Angaben des Lagerchefs Carlos Montero sind in der für 480 Menschen konzipierten Anlage mehr als 1300 Flüchtlinge untergebracht. Das spanische Militär stellte Zelte, Liegen und Lebensmittel zur Verfügung.

(dpa)
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Ihre Zukunft ist ungewiss: Flüchtlinge in der spanischen Afrika-Exklave Melilla. Foto: Noelia RamosJubel über die geglückte Flucht nach Melilla. Foto: F.G. GuerreroFlüchtlingslager in der spanischen Afrika-Exklave Melilla. Foto: Noelia Ramos
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