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Steinmeier besucht innerkoreanische Grenze

Auge in Auge: Außenminister Steinmeier besucht die innerkoreanische Grenze. Ein nordkoreanischer Soldat beobachtet ihn dabei. Foto: Manuel Özcerkes/dpa Auge in Auge: Außenminister Steinmeier besucht die innerkoreanische Grenze. Ein nordkoreanischer Soldat beobachtet ihn dabei. Foto: Manuel Özcerkes/dpa
Seoul. 

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat heute nach einem Abstecher an die innerkoreanische Grenze seinen Besuch in Südkorea beendet und ist nach Indonesien weitergeflogen.

Mit der Fahrt in die sogenannte demilitarisierte Zone (DMZ) wollte sich Steinmeier ein Bild vom Konflikt auf der koreanischen Halbinsel machen. «Gerade hier an der Demarkationslinie zwischen Süd- und Nordkorea werden bei uns Deutschen natürlich Bilder wach, die den Alltag des Kalten Kriegs in Europa beherrscht haben», sagte der SPD-Politiker. Den Koreanern wünsche er, dass die Nord-Süd-Teilung der Halbinsel nicht für die Ewigkeit sei.

Steinmeier hatte am Freitag zusammen mit seinem südkoreanischen Kollegen Yun Byung Se in Seoul die Führung Nordkoreas gedrängt, ihr Atomprogramm aufzugeben. Beim Besuch an der Grenze kritisierte Steinmeier noch einmal die Politik des verarmten, aber hochgerüsteten Landes, den Aufbau der Wirtschaft und einer Atomstreitmacht gleichzeitig betreiben zu wollen.

Schwerpunkte der Gespräche Steinmeiers in Indonesien sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes neben Wirtschaftsfragen das außen- und sicherheitspolitische Engagement des Landes. Er trifft am Montag in Jakarta Präsident Joko Widodo und Außenministerin Retno Marsudi.

(dpa)
Bilderstrecke Steinmeier besucht innerkoreanische Grenze
Außenminister Steinmeier trifft in Seoul auf seinen südkoreanischen Amtskollegen Yun Byung-se. Foto: Maurizio GambariniAußenminister Frank-Walter Steinmeier besucht Panmunjeom in der demilitarisierten Zone zwischen beiden Koreas. Foto: Maurizio Gambarini
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