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Tausende Menschen protestieren gegen Energiereform in Mexiko

In Mexiko-Stadt sind am Samstag Tausende Menschen gegen eine umstrittene Energiereform auf die Straße gegangen. Unter der Führung des Linkspolitikers Cuauhtémoc Cárdenas zogen sie vom Unabhängigkeitsdenkmal ins historische Zentrum der mexikanischen Hauptstadt.
In Mexiko wird massiv gegen Pläne der Regierung protestiert. Foto: Sáshenka Gutiérrez In Mexiko wird massiv gegen Pläne der Regierung protestiert. Foto: Sáshenka Gutiérrez
Mexiko. 

Nach Polizeiangaben begann die Demonstration mit rund 2000 Teilnehmern, später schlossen sich zahlreiche weitere Menschen an.

Ihr Protest richtete sich gegen die Öffnung des Energiesektors. Unter anderem soll der staatliche Erdölkonzern Pemex künftig gemeinsame Geschäfte mit Privatunternehmen machen dürfen. «Bei der Verteidigung von Öl und Strom weichen wir nicht einen Schritt zurück», sagte Cárdenas bei der Abschlusskundgebung. Sein Vater Lázaro Cárdenas hatte als Präsident 1938 die mexikanische Erdölindustrie verstaatlicht.

In den vergangenen Tagen hatte es in Mexiko immer wieder Demonstrationen gegen die zahlreichen Reformvorhaben der Regierung gegeben. Im Stadtzentrum campieren seit rund zwei Wochen Tausende Lehrer, die gegen die jüngste Bildungsreform protestieren. Diese sieht unter anderem eine regelmäßige Überprüfung der Leistung der Lehrer vor. Zudem sollen die Posten künftig nicht mehr vererbt werden dürfen.

Anlässlich der Vorlage des ersten Rechenschaftsberichts von Präsident Enrique Peña Nieto wurde am Sonntag mit einer Großdemonstration mit mindestens 20 000 Teilnehmern gerechnet. Die Polizei errichtete bereits in den vergangenen Tagen Barrikaden vor dem Parlament und verstärkte die Patrouillen im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt.

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