E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 29°C
1 Kommentar

Nach Todesfällen: Treffen für besseren Schutz vor gefährlichen Lkw-Unfällen

Immer wieder sterben Fußgänger und Radler bei Unfällen mit Lastwagen. Oft waren sie für den Lkw-Fahrer in einem toten Winkel. Helfen könnte ein Abbiege-Assistent. Ein Treffen soll die Technik voranbringen.
Ein Fahrrad liegt zu Anschauungszwecken bei einer Verkehrserziehungswoche für Schulen unter den Hinterrädern eines Lkw. Foto: Arno Burgi/Symbolbild Ein Fahrrad liegt zu Anschauungszwecken bei einer Verkehrserziehungswoche für Schulen unter den Hinterrädern eines Lkw.
Berlin. 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) drängt auf die Ausstattung von Lastkraftwagen mit elektronischen Abbiegeassistenten.

„Technisch ist es machbar. Deswegen müssen wir jetzt Tempo machen”, sagte der Minister am Dienstag im ARD-„Morgenmagazin”. „Jetzt machen wir den ersten Schritt: in Deutschland zu schauen, dass alle mitmachen.”

Im Ministerium ist an diesem Dienstag ein Treffen mit Vertretern der Autoindustrie, Logistik, Prüforganisationen, Verkehrssicherheitsexperten, Autofahrer- und Fahrradfahrerclubs geplant.

Mit dem Abbiegeassistenten - einer einfachen technischen Lösung - könnten Radfahrer besser vor rechtsabbiegenden Lastwagen geschützt werden. Immer wieder gibt es tödliche Unfälle, weil Lkw-Fahrer sie im toten Winkel übersehen.

Die EU will eine Pflicht für neue Lkw ab 2022 erlassen. Die Bundesregierung wäre für eine schnellere Einführung, verweist aber auf die nötige EU-Regelung. „Wir werden schon in diesem Halbjahr dafür sorgen, die notwendigen Beschlüsse zu fassen”, sagte Scheuer mit Blick auf die EU.

Derzeit geht es um einen freiwilligen Einbau. „Es dreht sich da um ein System, dass 800, 900, 1300 Euro kostet. Es gibt in Deutschland einige Hersteller, die diese Systeme nachrüsten”, sagte Scheuer. Es gebe auch Fördermittel. Eine Summe nannte der Minister aber nicht.

(dpa)

Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen