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Trumps Anwalt: Keine Ermittlungen wegen Justizbehinderung

Trump hatte am Freitag getwittert: „Gegen mich laufen Ermittlungen, weil ich den FBI-Direktor gefeuert habe (...). Hexenjagd.” Foto: Andrew Harnik Trump hatte am Freitag getwittert: „Gegen mich laufen Ermittlungen, weil ich den FBI-Direktor gefeuert habe (...). Hexenjagd.” Foto: Andrew Harnik
Washington. 

Ein Rechtsanwalt von Donald Trump hat am Sonntag betont, dass keine Ermittlungen gegen den US-Präsidenten wegen möglicher Rechtsbehinderung liefen.

Er widersprach mit seiner Äußerung in einer Reihe von Fernsehtalkshows nicht nur mehreren Zeitungsberichten, sondern auch der Interpretation eines Tweets, in dem Trump am Freitag selber von Untersuchungen gegen ihn gesprochen hatte. „Lassen Sie mich das klar sagen: Es gibt keine und hat keine Ermittlungen gegen den Präsidenten gegeben”, sagte Jay Sekulow unter anderem dem Sender NBC.

Das Justizministerium hatte vor kurzem Ex-FBI-Chef Robert Mueller mit der Leitung von bundespolizeilichen Untersuchungen in der Russland-Affäre betraut. Dabei geht es um Vorwürfe einer gezielten russischen Wahlbeeinflussung und die Frage von Kontakten zwischen Trumps Lager und Moskau während des Wahlkampfes. Die Untersuchung war ursprünglich vom seinerzeitigen FBI-Chef James Comey geleitet worden, den Trump aber Anfang Mai entlassen hatte. Zuvor soll der Präsident vergeblich versucht haben, Comey von Ermittlungen gegen seinen früheren Sicherheitsberater Michael Flynn abzubringen.

Die „Washington Post” und danach auch andere Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, Mueller untersuche nun, ob sich Trump einer Behinderung der Justiz schuldig gemacht habe. Trump selber twitterte am Freitag:„Gegen mich laufen Ermittlungen, weil ich den FBI-Direktor gefeuert habe (...). Hexenjagd.” Anwalt Sekulow sagte am Sonntag, Trump habe sich damit rein auf die Medienberichte bezogen. Twitter ermögliche nur eine bestimmte Buchstabenzahl, und das führe manchmal zu Verkürzungen in der Aussage.

(dpa)
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