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Union legt wieder zu - Grüne größter Gewinner seit Wahl

„In Krisenzeiten wie den derzeitigen Auseinandersetzungen westlicher Länder mit Russland versammeln sich die Menschen am ehesten hinter der „Staatsmacht” - und das sind nach Einschätzung der Bevölkerung vor allem die Kanzlerin und die Union”, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner Foto: Wolfgang Kumm „In Krisenzeiten wie den derzeitigen Auseinandersetzungen westlicher Länder mit Russland versammeln sich die Menschen am ehesten hinter der „Staatsmacht” - und das sind nach Einschätzung der Bevölkerung vor allem die Kanzlerin und die Union”, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner
Berlin. 

Nach einer Umfrage-Delle in der Vorwoche haben sich die Umfragewerte der Kanzlerin und der Unionsparteien im aktuellen RTL/n-tv-„Trendbarometer” wieder erholt.

Nach der Forsa-Umfrage legt Angela Merkel im direkten Vergleich mit den SPD-Gegenspielern Andrea Nahles und Olaf Scholz um je zwei Prozentpunkte zu.

Auch bei der Frage nach der politischen Kompetenz („Welche Partei wird am besten mit den Problemen in Deutschland fertig?”) verbesserten sich CDU und CSU um 2 Punkte auf 28 Prozent. Die SPD kommt auf sieben Prozent und verliert damit einen Prozentpunkt. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) hält keine Partei für hinreichend kompetent.

„In Krisenzeiten wie den derzeitigen Auseinandersetzungen westlicher Länder mit Russland versammeln sich die Menschen am ehesten hinter der „Staatsmacht” - und das sind nach Einschätzung der Bevölkerung vor allem die Kanzlerin und die Union. Deshalb verbessern sich deren Umfragewerte”, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.

Als einzige Partei haben die Grünen im „Trendbarometer” seit September 2017 bei jeder Umfrage besser abgeschnitten als bei der Bundestagswahl (8,9 Prozent). Aktuell kämen sie auf 12 Prozent. Die Umfragewerte der anderen Parteien: CDU/CSU 34 Prozent (Bundestagswahl 32,9), SPD 19 Prozent (20,5), FDP 9 Prozent (10,7), Linke 10 Prozent (9,2), AfD 12 Prozent (12,6).

(dpa)
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