E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Vattenfall leitet Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel ein

Der Energiekonzern Vattenfall hat ein Verfahren zum Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel in Schleswig-Holstein eingeleitet. In den kommenden Monaten wolle man weitere Unterlagen einreichen, die das Vorhaben detailliert beschreiben, gab das Unternehmen bekannt.
Das Kernkraftwerk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel. Foto: Carsten Rehder Das Kernkraftwerk im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel. Foto: Carsten Rehder
Kiel. 

Der Energiekonzern Vattenfall hat ein Verfahren zum Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel in Schleswig-Holstein eingeleitet. In den kommenden Monaten wolle man weitere Unterlagen einreichen, die das Vorhaben detailliert beschreiben, gab das Unternehmen bekannt.

Vattenfall nannte in dem Antrag eine wichtige Bedingung: "Eine der maßgeblichen Randbedingungen für die Entscheidung zum direkten Rückbau ist die Verfügbarkeit des Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Eine deutlich spätere Verfügbarkeit würde eine grundlegende Prämisse in Frage stellen."

Als künftiges Endlager für schwach- und mittelradioaktive Atomabfälle ist der Schacht Konrad bei Salzgitter von 2019 an vorgesehen. Der Kieler Energieminister Robert Habeck (Grüne) hatte kürzlich erklärt, die ungelöste Endlagerfrage sei kein Argument gegen einen Rückbau. Es sei zwar unbefriedigend, dass es kein Endlager gebe, aber es wäre falsch, der Bevölkerung die Belastungen länger als nötig zuzumuten. Eine Vattenfall-Sprecherin sagte dagegen am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa, für den Rückbau brauche Vattenfall den Schacht Konrad, um die entstehenden Abfälle zu lagern.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen