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Viele Tote bei Selbstmordanschlag in Pakistan

Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf einen Polizeiposten im Nordwesten Pakistans mindestens 20 Menschen mit in den Tod gerissen. Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf einen Kontrollposten des pakistanischen Militärs im Nordwesten des Landes mindestens 18 Menschen mit in den Tod gerissen. Foto: Hanifullah Khan Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf einen Kontrollposten des pakistanischen Militärs im Nordwesten des Landes mindestens 18 Menschen mit in den Tod gerissen. Foto: Hanifullah Khan

Islamabad. 

Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf einen Polizeiposten im Nordwesten Pakistans mindestens 20 Menschen mit in den Tod gerissen.

Fast 60 weitere seien verletzt worden, als sich der Mann am Freitag im Stammesgebiet Bajaur in die Luft gesprengt habe, sagte ein Sprecher der örtlichen Verwaltung.

Demnach wurden mindestens 13 Zivilisten sowie sieben Angehörige einer regionalen Stammespolizei getötet. Unter den Opfern sei auch ein ranghoher Kommandeur. Zunächst hatten die Behörden von einem Angriff auf einen Militärposten und mehreren getöteten Soldaten gesprochen.

Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu der Tat. Ein Sprecher sagte, Ziel des Anschlags sei der Kommandeur der Stammespolizei gewesen. Die Truppe ist im halbautomen Stammesgebiet für Recht und Ordnung verantwortlich und kooperiert im Kampf gegen Extremisten eng mit den regulären pakistanischen Sicherheitskräften.

Bajaur liegt an der Grenze zu Afghanistan und gilt als eine Hochburg der Aufständischen. Auch Angehörige des Terrornetzwerks Al-Kaida sollen sich dort versteckt halten. Erst am Donnerstag waren in der Bergregion bei einem Doppelanschlag fünf Menschen getötet worden, darunter drei Stammespolizisten.

(dpa)
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