Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 19°C

Volle Terminbücher führen zu Verzögerungen bei Auftragsarbeiten: Warten auf den Handwerker

Auch Dachdecker können sich vor Aufträgen kaum retten. Foto: Michael Reichel (dpa-Zentralbild) Auch Dachdecker können sich vor Aufträgen kaum retten.
Frankfurt. 

Die Auftragsbücher der hessischen Handwerker sind voll. Das führt zu erheblichen Verzögerungen bei den Arbeiten, wie eine Umfrage unter Betrieben ergab. Maler, Heizungsbauer oder Dachdecker können etwa Anfragen nur mit Verzögerung bedienen, sagte Heinrich Gringel, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammer. „Bei Neubauprojekten müssen Kunden mit sechs bis acht Wochen Vorlaufzeit rechnen.“ Der Norden Hessens sei ebenso betroffen wie der Süden.

Knappes Baumaterial

Das hessische Handwerk profitiert schon länger vom Bauboom und hatte zuletzt von der besten Geschäftsstimmung seit mehr als 20 Jahren berichtet. Wegen der niedrigen Zinsen und der historisch guten Lage am Arbeitsmarkt kaufen oder sanieren viele Menschen Immobilien. Aber nicht nur die Terminvergabe und -bearbeitung ist ein Problem. Jetzt werden auch Baumaterialien knapp, sagt Heinrich Gringel.

„Es gibt beispielsweise nicht genug Dämmstoffe, Fenster und Türen am Markt, da die Nachfrage zu groß ist.“ Zudem mangele es an Fachkräften, da sich zu wenige junge Menschen für ein Handwerk interessierten.

Eine Einschätzung, die auch Nikolaus Jung vom Eigentümerverband Haus und Grund in Frankfurt teilt. Er sieht auch den Gesetzgeber in der Pflicht, beim Thema Fachkräftemängel nachzubessern.

Mehr auf Seite 4

Zur Startseite Mehr aus Politik

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse