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Wintereinbruch bremst Prozess gegen IS-Sympathisantin aus

Polizisten sichern das Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle. Julian Stratenschulte/Archiv Foto: Julian Stratenschulte Polizisten sichern das Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle. Julian Stratenschulte/Archiv Foto: Julian Stratenschulte
Celle. 

Der Wintereinbruch hat den Prozess gegen die 16-jährige IS-Sympathisantin Safia S. am Oberlandesgericht Celle ausgebremst. Die Verhandlung wurde wegen Schneefalls und Verkehrsbehinderungen abgesagt.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage sollten im Fall der Messerattacke auf einen Polizisten ihre Plädoyers halten. Fast alle Prozessbeteiligten und Bediensteten müssen für den Prozess von außerhalb nach Celle anreisen. Die Gymnasiastin muss sich wegen eines Messerangriffs auf einen Polizisten im Hauptbahnhof von Hannover Ende Februar verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft der Deutsch-Marokkanerin versuchten Mord und Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Mitangeklagt ist der 20-jährige Deutsch-Syrer Mohamad Hasan K., der von den Plänen des Mädchens gewusst haben soll.

Der 34 Jahre alte Polizist erlitt bei dem Angriff eine lebensbedrohliche Stichwunde am Hals. Sein Kollege überwältigte die Gymnasiastin. Maximal drohen der Schülerin zehn Jahre Haft, ihrem Bekannten als Mitwisser fünf Jahre.

Die Plädoyers der Anklage sind nur für kommenden Donnerstag geplant, die Plädoyers der Verteidigung sollen sich am 20. Januar anschließen und die Urteile ab dem 26. Januar.

(dpa)
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