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Zypries fordert Anhebung des Mindestlohns

Bundesweit steigen die Mieten und Preise: Bundeswirtschaftsministerin Zypries fordert daher eine Anpassung des Mindestlohns. Dieser liegt zur Zeit bei 8,84 Euro brutto.
Genau 8,84 Euro in Münzen liegen gestapelt auf einem Tisch, der Stundenmindestlohn in Deutschland. Foto: Arno Burgi Genau 8,84 Euro in Münzen liegen gestapelt auf einem Tisch, der Stundenmindestlohn in Deutschland. Foto: Arno Burgi

Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat eine Anpassung des Mindestlohns an steigende Preise und Mieten gefordert. „Ich halte es für geboten, den gesetzlichen Mindestlohn bei der anstehenden Überprüfung anzuheben”, sagte sie dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel”.

Der gesetzliche Mindestlohn war zuletzt zum 1. Januar 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde erhöht worden. Die nächste reguläre Überprüfung steht nach dem Mindestlohngesetz im kommenden Jahr an. Vor kurzem hatte sich auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, für einen höheren Mindestlohn ausgesprochen und eine wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland angeprangert.

(dpa)
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