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Aktivisten fordern G20 zur Führungsrolle im Klimaschutz auf

Dichter Rauch hängt in der chinesischen Stadt Qianjiang über einer chemischen Industrieanlage. Foto: How Hwee Young/Archiv Dichter Rauch hängt in der chinesischen Stadt Qianjiang über einer chemischen Industrieanlage. Foto: How Hwee Young/Archiv
Hangzhou. 

Klimaschützer haben die G20-Staaten aufgefordert, die Führung im Kampf gegen die Erderwärmung zu übernehmen. Das Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens sei nur „der erste Schritt”.

Die G20 müsse eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Vereinbarung spielen, damit die globale Erwärmung wie notwendig auf deutlich unter 2 Grad - möglichst sogar auf 1,5 Grad - im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt wird, sagte Christoph Bals von der Organisation Germanwatch.

„Die G20-Staaten sind für mehr als drei Viertel der globalen Emissionen verantwortlich und tun bislang noch nicht genug für die Umsetzung von Paris”, sagte Bals. Das chinesische Parlament hatte am Samstag das Pariser Abkommen ratifiziert. Auch wurde erwartet, dass US-Präsident Barack Obama die Vereinbarung vor dem Gipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) im ostchinesischen Hangzhou formell annimmt.

Alle G20-Staaten sollten sich verpflichten, spätestens 2018 ihren Fahrplan zur Dekarbonisierung bis 2050 vorzulegen, forderte Bals. Gemeint ist die Umstellung von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien. „Zudem sollten alle Unternehmen einem Stresstest unterzogen werden, ob sie fit für diese Transformation sind.” Auch müssten die G20-Staaten endlich ihr Versprechen von 2009 erfüllen, die massiven Subventionen für fossile Energie einzustellen.

(dpa)
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